Histotechnische Geräte stellen das Herzstück und einen auch wirtschaftlich entscheidenden Bestandteil eines histopathologischen Labors dar. Umso wichtiger ist, bei der Anschaffung der vielfach hochpreisigen Geräte wohl abgewogene Entscheidungen zu treffen.

Wir verfügen über mehr als 20jährige Erfahrung mit histotechnischen Lösungen und deren Anbietern.

Gerade für Neuanwender ist Marktübersicht schwer zu gewinnen. Die Intransparenz des Gerätemarktes erleichtert den Anbietern die Durchsetzung überhöhter Verkaufspreise. Darüber hinaus wird von Verkäuferseite mithilfe sog. Überlassungsmodelle (Abnahmeverpflichtung von Verbrauchsmaterial) die Intransparenz und Abhängigkeit der Anwender geradezu kultiviert. Es liegt nach unserer Meinung im Interesse aller Anwender, Erfahrungen vor Neuanschaffungen oder auch in der laufenden Anwendung auszutauschen. Wir selbst sind an entsprechenden Informationen interessiert und sammeln Meinungen aus der Kollegenschaft, um aus der Bündelung von Erkenntnissen die Stellung der ärztlichen Anwender gegenüber den Verkäufern zu stärken – damit aus den angepriesenen Visionen der Verkaufsfirmen nicht die Alpträume von uns Kunden werden….

Folgende Merkmale empfehlen wir als Entscheidungshilfen zwischen den verschiedenen Anbieterfirmen und deren Produkten:

LikesUnlikes
Solide Histotechnik aus handwerklicher Produktion„HistoAutoFlowSmart“ (com)promise by self-proclaimed global experts
Intelligente Produktentwicklung und eigener Apparatebau durch die AnbieterfirmaEindimensionale Vermarktungmaschinerie ohne eigene Entwicklung und technische Konstruktionserfahrung
Kenntnis klassischer histotechnischer Abläufe mit know-how fundierter OptimierungsberatungAufwändige "Work Flow Analyse" als Marketinginstrument
Seriöse, bodenständige Beratung, die dem Laborbetreiber die eigene Auswahl zwischen alternativen Lösungen in modularer Weise erleichtertConsulting-Attitüde, die über Zugang zur Administrator-Ebene systematisch auf Bevormundung mit logistischer und wirtschaftlicher Abhängigkeit des Laborkunden abzielt
Individuelle schlanke Optimierung der histotechnischen GeräteaustattungSperrige technische Standardlösungen (Dimension "Immobilien") ohne Anpassung an individuelle technische Bedürfnisse und Voraussetzungen
Sachliche, offene Informationsstrategie vor allem auch auf der direkten Anwenderebene (MTA)Abgehobene, wissenschaftlich verkleidete Werbeveranstaltungen, primär an die wirtschaftlichen Entscheidungsträger gerichtet
Klare Angebotsstrukturen mit transparenter Struktur von Anschaffungspreis und VerbrauchskostenIntransparenz durch Überlassungsmodelle mit Verpflichtung zur Abnahme von teuren Verbrauchsmaterialien
Realistische Darstellung möglicher Einsparpotentiale durch individuelle technische NeuerungenBehauptetes Einsparpotential nicht umsetzbar infolge virtueller Berechnungsmodelle ohne Berücksichtigung individueller Kostenstrukturen
Benennung tragfähiger, nachprüfbarer Referenzen aus vergleichbaren Einsatzbedingungen"Referenzen" in Form von Hochglanzvorträgen, Showlaboren oder aus technisch und wirtschaftlich nicht vergleichbaren globalisierten Anwendungsbeispielen
Vertragsgestaltung, die das Licht der Fachöffentlichkeit nicht zu scheuen brauchtBehinderung von Anwenderquervergleichen durch "Schweigepflicht" über die Vertragsbedingungen
Einräumung ausreichender Probephasen vor Abnahmeentscheidung Einschränkung von Probemöglichkeiten
Wartungsverträge als "Dienst-Leistung", bedarfsorientiert mit flexiblem Vor Ort ServiceUmsatzmaschine Wartungsverträge mit Glitzereffekt: Silber, Gold, Platin…
Partnerschaftliche Kundenorientierung:
technische Verbesserungen, die sich aktiv den Nutzerbedürfnissen anpassen: Arbeitswelt 4.0
"Stillstand 4.0": überlebte und überhebliche Forderung nach Anpassung der Anwendervorstellungen und -abläufe an rigide firmenseitige Pauschallösungen